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Nachmittag der Begegnung beschäftigte sich mit dem Thema 500 Jahre Evangelisches Gesangbuch


Am letzten Donnerstag fand wieder der Nachmittag der Begegnung statt, diesmal in Feldrennach. Bei Kaffee und Kuchen und gut besuchtem Nachmittag gab es viel zu erzählen und auszutauschen, bevor Pfarrer Matthias Gerlach dann einen kurzen Abriss über die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs gab.



 1524 erschien in Wittenberg das Acht-Liederbuch. Wir würden heute sagen, das ist ein größeres Liedblatt mit acht Liedern, aber das war damals der Prototyp eines Gesangbuchs. Das Beispiel machte Schule und schon bald erschienen in den verschiedenen protestantischen Kirchen Liederbücher. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts bemühte man sich in Deutschland um ein gemeinsames Evangelisches Gesangbuch. Der evangelische Kirchenausschuss Deutschlands (Vorläufer der EKD) brachte 1914 ein Einheitsgesangbuch, aber die württembergische Kirche hatte 1912 gerade ein neues Gesangbuch herausgebracht und beteiligte sich nicht daran. So wurde für Württemberg erst 1953 ein gemeinsames Gesangbuch mit dem EKG Wirklichkeit.

Seit 1996 haben wir das EG das bewusst auf das K in der Bezeichnung verzichtet, weil es nicht nur in der Kirche benutzt werden will, sondern neben Gottesdienst auch für Gebet, Glaube und Leben im Alltag ein Helfer sein will.

Pfarrer Gerlach stellte die Frage in die Runde, ob jeder ein eigenes Gesangbuch hat, die alle in der anwesenden Altersklasse mit JA beantworteten, da man in der Regel zur Konfirmation ein Gesangbuch bekommen hatte. Auf die Nachfrage, ob jeder das Aktuelle EG besitzt kam zutage, dass das nicht so einheitlich der Fall ist. Im zweiten Teil seines Vortrags zeigte Pfarrer Gerlach die Vorzüge des aktuellen Gesangbuchs auf. Es ist eine Hilfe zum Gebet einerseits eignen sich viele Liedstrophen als Gebete, andererseits gibt es eine Abteilung mit Gebeten für alle Wechselfälle des Lebens. Auch für die Sterbebegleitung. Deshalb so empfahl der Seelsorger sollte jeder solch ein Gesangbuch haben, denn Bibel und Gesangbuch sind „Handwerkszeug des Christen“. Der nächste Nachmittag der Begegnung findet am 25. Juli in Conweiler um 14.30 Uhr statt.

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